Attendorner Tropfsteinhöhle // Impressionen

Die weltbekannte Atta-Höhle im Sauerland

  Eine kleine Ewigkeit dauert es, bis sich der Wassertropfen von der Decke der Alhambra-Halle löst  und zu Boden fällt. In sich trägt er das Baumaterial für ein unvergleichliches Paradies der Unterwelt: Mit dem aus der Erde gelösten Kalk baut Mutter Natur an einem noch winzigen Tropfstein. Und sie lässt sich Zeit: Gerade einmal ein Zentimeter wächst der Stalaktit in 100 Jahren.
 
Kaum vorstellbar sind für den Besucher der weltbekannten Atta-Höhle im Sauerland also die zeitlichen Dimensionen, in denen die Tropfsteinhöhle entstand, die bei Sprengarbeiten im Jahre 1907 entdeckt wurde. Die Wissenschaft spricht von einer Dauer von 450 Millionen Jahren. Nach dem Abstieg in die Unterwelt scheint für den Besucher die Zeit still zu stehen. In der Atta-Höhle ist kein Luftzug zu spüren.
 
Und die Temperatur beträgt konstant 9 Grad. Im Sommer wie im Winter. Kein Lärm dringt rund 100 Meter unter der Erdober-fläche an das Ohr des staunenden Betrachters, der den Blick über die farbenprächtigen Säulen, durch die Räucherkam-mer mit „Schinken“ und „Würsten“ oder über die kleinen Kristallseen schweifen lässt. 40 Minuten dauert der Aufenthalt in Deutschlands schönster Tropfsteinhöhle. Doch die unvergesslichen Impressionen nimmt der Besucher mit nach Hause.
 
Weitere Auskunft erteilt:
Attendorner Tropfsteinhöhle, Herr Wolfgang Böhmer, Finnentroper Str. 39, 57439 Attendorn
Tel. 02722-93750
 
   
 



Untertage-Klima Therapie in der Atta-Höhle
 
Tief durchatmen inmitten einer phantastischen
 
Tropfstein-Kulisse
 
 
Natur pur können Menschen seit fast 100 Jahren in der Atta-Höhle im Sauerland genießen. Millionen von Tropfsteinen sorgen für eine faszinierende Märchenwelt 100 Meter unter der Erde. Doch neben diesen optischen Reizen bietet Deutschlands schönste Tropfsteinhöhle speziell für Menschen mit chronischer Bronchitis, Heuschnupfen oder Atemwegs-Erkrankungen jetzt die Chance auf Linderung und Heilung ihrer Beschwerden. Und selbst eine Raucherentwöhnung ist im Programm der Liegetherapien aufgenommen.
 
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Luft in Höhlen einzigartig ist. Bei einer konstanten Temperatur von 9 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent herrscht im Schoss von Mutter Erde ein keim- und staubfreies Klima. Werte, von denen betroffene Menschen beim Strandspaziergang oder im Hochgebirgsurlaub nur träumen können. Das neue Therapiezentrum „Atta-Höhle“ bietet im Unterschied zu bundesweit einem Dutzend von Stollen, Schächten und ehemaligen unterirdischen Bunkern das unverwechselbare Ambiente einer überwältigenden Höhlenwelt. Mit äußerster Rücksichtnahme auf die in Jahrmillionen entstandenen natürlichen Schätze wurde eine kleine Nebenhöhle gestaltet und 12 Therapieplätze geschaffen. Ein wärmender Schlafsack sorgt dafür, dass der jeweils rund zweistündige Aufenthalt für die Besucher nicht zu kühl wird. Natürlich wird die Therapie medizinisch individuell begleitet. Selbst Akupunktur-Behandlungen sind im Umfeld möglich. Kameras und Telefon sorgen für den permanenten Kontakt nach „oben“.
 
Wer mit seinem Aufenthalt in der Therapie-Höhle nicht ganz konkrete Leiden behandeln möchte, der kann den unterirdischen Aufenthalt in absoluter Ruhe – lediglich unterbrochen von schier ewig währenden Herabfallen der Wassertropfen – zur Stressbewältigung oder einfach zur Entspannung in befreiendem Heilklima nutzen. Angeboten werden Schnupperkurse ( 3 Tage a`2 Stunden), einwöchige Intensiv-Kuren ( mit 2x2 Stunden „Höhlentherapie täglich ) sowie dreiwöchige Liegekuren ( mit täglich einem zweistündigen Aufenthalt). „Wir wollen den Menschen helfen“, sagt Höhlenbesitzer Wolfgang Böhmer. „Aus eigener positiver Erfahrung wissen wir, dass in der Atta-Höhle die optimalen Voraussetzungen bestehen, tief durchzuatmen im Inneren der Erde.“
 
Erholen, heilen und genießen lautet also das Motto der Untertage-Klimatherapie in der Atta-Höhle.
 
   
   

IN DER RUHE LIEGT DER KÄSE
 
Atta-Käse aus der Atta-Höhle ist und schmeckt einmalig

Die Attendorner Atta-Höhle ist nicht nur wegen ihrer Tropfsteingebilde einmalig. Es ist die Ruhe, bzw.das Klima, das dem Atta-Käse sein besonderes Aroma gibt. Knapp 3 Monate reift der von der Käserei Schmitz aus Much gelieferte Käse bei konstanten 95 Prozent Luftfeuchtigkeit in den Höhlengängen in Attendorn Bedingungen, die künstlich kaum herzustellen sind. „In einem Kühlraum springt immer mal wieder das Gebläse an oder die Tür wird geöffnet. Ein Käse reagiert bereits auf geringe Temperaturschwankungen“, erklärt Käserin Jule Schmitz.
 
300 – 400 Käselaiber lagern auf Vorrat in der Höhle. Sie werden einmal pro Woche mit Salzwasser abgewaschen, ansonsten kann der Käse mit den Stalagmiten und Stalaktiten um die Wette reifen. Der Geschmack ist würzig-delikat, angesiedelt zwischen Emmentaler und Leerdamer, eben einmalig. Der wachsende Absatz des Milchprodukts beweist, dass Atta-Höhle und Käserei den richtigen Riecher hatte. Kreative Köche und Bäcker aus der Region haben die kulinarische Kostbarkeit bereits entdeckt. So gibt es bereits Atta-Käse-Brötchen oder Bärlauchbrot, gebacken mit geriebenen Atta-Käse, Röstzwiebeln und Bärlauch.
 
Einfach, höhlenmäßig lecker !!!