Schlossberghöhlen Homburg & Römermuseum Homburg-Schwarzenacker // Impressionen

Herzlich Willkommen in Homburg!

Schlossberghöhlen Homburg
 
                         DIE HOMBURGER SCHLOSSBERGHÖHLEN

Die Schlossberghöhlen wurden von Menschenhand geschaffen. Es handelt sich daher genau genommen um ein Bergwerk. Ursprünglich wurde im 17. Jahrhundert Sand für die Glasherstellung gewonnen, aber auch Formsand für den Eisenguss und Scheuersand für Dielenböden. Nach Einstellung der Sandgewinnung und Verschließung gerieten die Höhlen für längere Zeit in Vergessenheit. Erst in den 1930er Jahren wurde der Eingang von spielenden Kindern wiederentdeckt. Im II. Weltkrieg dienten die Höhlen dann als Schutzraum vor Luftangriffen.

Aus den 50er Jahren stammt der Bunkerbereich, der sich direkt an die Schlossberghöhlen anschließt. Er wurde als Regierungsbunker unter dem damaligen Saarländischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann gebaut, aber nie seiner Bestimmung übergeben. Erst in den 60er Jahren begann die Stadt Homburg mit der touristischen Inwertsetzung der Höhlen. In der Folgezeit stiegen die Besucherzahlen kontinuierlich, die Schlossberghöhlen entwickelten sich zu einer der bedeutendsten saarpfälzischen Besucherattraktionen. 

Bedingt durch das Herabstürzen größerer Sandmassen musste 2003 eine aufwändige Sanierung durchgeführt werden. Dabei wurden mehrere Gänge und Räume mit Stahlgerüsten gesichert. Nach ihrer Wiedereröffnung 2007 war bis 2018 aus Sicherheitsgründen lediglich eine geführte Gruppenbesichtigung der 10. Etage möglich gewesen. Nach Einbau eines datenschutzkonformen Videoüberwachungssystems sind die Schlossberghöhlen inklusive der 11. und 12. Etage nun wieder für jedermann individuell begehbar. Vor dem „Einfahren“ in die Höhlen, wie es in der Bergamtssprache heißt, erhält jeder Besucher eine Sicherheitsbelehrung durch den Höhlenführer. Das Tragen eines Helmes ist in einem Bergwerk ohnehin Pflicht. Zudem wird ein Flyer ausgehändigt, auf dem Streckenverlauf, Rundgangempfehlung, Beschreibungen der elf Stationen und die einzelnen Kamerastandorte sowie Notausgänge etc. eingezeichnet sind.

Tauchen Sie ein in das Höhlensystem der größten Buntsandsteinhöhlen Europas, ein unvergessliches Besuchserlebnis wartet auf Sie.
 
Fakten:
Gesamtlänge ca. 5000 m
Besichtigungsdauer etwa 1 Stunde
Temperatur in den Höhlen konstant ca. 9° C
Luftfeuchtigkeit 80-100 %
 
Öffnungszeiten:
April – Oktober: 9.00 - 17.00 Uhr
November – März: 10.00 - 16.00 Uhr
Dezember + Januar: geschlossen
Letzter Einlass: jeweils 1 Stunde vor Schließung.
 
Preise:
Einzelbesucher
Erwachsene: 5,00 Euro
Kinder (4-16 Jahre), Schüler: 3,00 Euro
Familien (2 Erw. + 1 Kind): 11,00 Euro
Jedes weitere familienangehörige Kind: 2,50 Euro
 
Gruppenpreise:
(ab 10 Personen)
Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder (4-16 Jahre), Schüler: 2,50 Euro
Führungsgebühr für Gruppen: 10,00 Euro
 
Kombiticket mit Römermuseum, Schwarzenacker (nur Eintritt):
Erwachsene: 8,00 Euro
Schüler, Studenten, Rentner, Auszubildende, jeweils mit Ausweis: 5,00 Euro
Familienticket: 20,00 Euro
Gruppenführung: 30,00 Euro zzgl. Eintritt
 
Kombiticket mit Römermuseum (sonntags um 15.00 Uhr Führungen):
Schüler, Studenten, Rentner, Auszubildende, jeweils mit Ausweis 6,00 Euro
Erwachsene 10,00 Euro
Familien 25,00 Euro
 
Bitte beachten Sie:
Eine telefonische Voranmeldung ist empfehlenswert (auch bei Einzelbesuchern). Führungen sind neben deutsch auch in englisch und französisch möglich. Wartezeiten sind wegen der Sicherheitseinweisung und der Helmausgabe möglich.
 
Kontaktdaten:
Schlossberghöhlen Homburg
Schlossberg-Höhen-Straße
(Schlossberg-Höhen-Straße 1 für Navi-Eingabe)
66424 Homburg
Telefon: 06841-2064
schlossberghoehlen@homburg.de
 
Weitere Infos erteilt die Homburger Kulturgesellschaft gGmbH
Am Forum 5
66424 Homburg
Telefon: 06841-101168
kultur@homburg.de
 


RÖMERMUSEUM SCHWARZENACKER - EIN SPAZIERGANG DURCH DIE ZEIT
 
Wir schreiben das Jahr 275/276 n. Chr. Die prasselnden Flammen erlöschen. Der Rauch verzieht sich, das aufgeregte Geschrei verebbt. Stille macht sich breit in Schwarzenacker. Grabesstille nach dem Überfall der Alemannen. Allmählich wird das Ausmaß sichtbar: Die unter Kaiser Augustus gegründete, quirlige Handelsstadt liegt in Schutt und Asche. Einige Häuser und Kellergewölbe haben den Ansturm überstanden. Und der Grundriss einer italisch-römischen Stadtplanung ist zu sehen. Bis heute. Obwohl in den Jahren nach der Zerstörung Schwarzenacker wieder besiedelt und aufgebaut wurde – der ehemalige Glanz und die überregionale Bedeutung als Handels- und Verwaltungszentrum war ein für allemal dahin.

Die ursprünglich auf einer Fläche von 25-30 ha mit ca. 2.000 Einwohnern große Siedlung ist in Teilen als Freilichtmuseum wiederaufgebaut. Die freigelegten und teilweise rekonstruierten Gebäude, Häuserfassaden, Straßenzügen mit überdachten Gehsteigen und Abwasserkanälen vermitteln einen lebendigen Einblick in den Alltag einer gallorömischen Etappenstadt vor 2000 Jahren. Heute wie damals imposant: das „Haus des Augenarztes“ mit seiner vornehm wohnlichen Ausstattung sowie das Säulenkellerhaus, das seinen Namen dem großartigen Keller mit fünf Säulen verdankt. An der Straßenkreuzung bei „Capitolinus“ konnte man einkehren und eine Kleinigkeit essen oder trinken. Das frische Brot, das zum Essen gereicht wurde, stammte aus der heute rekonstruierten Bäckerei. Und gleich daneben bot die Herberge Handelsreisenden, Beamten, Handwerkern und Durchreisenden Logis und Unterkunft.

Durch den Park mit seinem rekonstruierten gallorömischen Umgangstempel für den Gott Merkur gelangt der Zeitreisende zum barocken Edelhaus. In dem rosafarbenen Herrenhaus warten im zweiten Stock die Zeugen der Vergangenheit auf den Besucher von heute. Zahlreiche Fundstücke aus den Häusern und Werkstätten der römerzeitlichen Handwerker und Künstler sind hier ausgestellt und warten darauf, von einem phantasievollen Betrachter wieder zum Leben erweckt zu werden und ihm von ihrem Alltagsleben um die Zeit um Christi Geburt zu erzählen. Nur eine Etage tiefer, im Erdgeschoß, und man ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Etwa dreißig spätbarocke Gemälde haben als Dauerleihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen den Weg von München in ihre alte Heimat gefunden. Die Landschafts- und Tierbilder, die jetzt im Edelhaus ausgestellt sind, waren Auftragswerke für den Zweibrücker und Karlsberger Herzogshof. Während die Gemälde mit ihren teils idealen, teils annähernd lokalisierbaren Landschaften und ihren gemütvollen Tieridyllen ursprünglich einem handverlesenen Kreis vorbehalten waren, gestatten sie heute jedem, der sie betrachten will, einen Blick in die Welt des höfischen Barock.

Über 2000 Jahre auf einem kurzen Gang durch die Geschichte! Bei so viel Vergangenheit drängt sich die Frage nach unserer Zukunft auf: Quo vadis, Schwarzenacker?
 
Öffnungszeiten:

Hauptsaison:
April bis Oktober: täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: Von 12:30 bis 13:00 geschlossen
Gästeführung sonntags 15:00 Uhr
 
Nebensaison:
November / Februar / März: täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr (Rosenmontag geschlossen)
Samstag und Sonntag: Von 12:30 bis 13:00 geschlossen
Dezember und Januar geschlossen
 
Eintritt ohne Führung:
Schüler, Studenten, Rentner, Auszubildende (mit Ausweis); Schwerbeh. mit Ausweis B: 3,00 Euro
Erwachsene: 5,00 Euro
Familien-Ticket: 11,00 Euro
 
Gästeführung:
Schüler, Studenten, Rentner, Auszubildende (mit Ausweis): 4,00 Euro
Erwachsene: 6,00 Euro
Familie: 14,00 Euro
 
Eintritt für Gruppen:
Führungen (zzgl. Eintritt): 30,00 Euro
Gruppenermäßigung ab 10 Personen für Schüler und Erwachsene 0,50 Euro
 
Kombiticket Römermuseum Schwarzenacker und Schlossberghöhlen Homburg

Eintritt:
Schüler, Studenten, Rentner, Auszubildende (mit Ausweis): 5,00 Euro
Erwachsene: 8,00 Euro
Familien-Ticket: 20,00 Euro
Gruppenführung (zzgl. Eintritt): 30,00 Euro
 
Eintritt mit Gästeführung im Römermuseum (inkl. Eintritt):
Schüler, Studenten, Rentner, Auszubildende (mit Ausweis): 6,00 Euro
Erwachsene: 10,00 Euro
Familie: 25,00 Euro
 
Kontaktdaten:
Römermuseum Homburg-Schwarzenacker
Homburger Straße 38
66424 Homburg
Telefon: (06848) 73 07 77
Fax: (06848) 73 07 74
info@roemermuseum-schwarzenacker.de
 
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Telefon: 06841-101168
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