Reiss-Engelhorn-Museen // Impressionen

Hier wird Kultur zum Erlebnis!

          

Wer herausragende Kulturhighlights entdecken möchte, der sollte unbedingt den
Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim einen Besuch abstatten!

Mit drei Ausstellungshäusern bilden die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, kurz rem genannt, ein eigenes lebendiges Museumsviertel im Herzen der Quadratestadt. Eine Vielzahl an Sammlungen eröffnet spannende Einblicke für alle Altersstufen in Themenwelten, die von den Anfängen der Menschheit über die Kunst- und Kulturgeschichte bis in unsere Gegenwart reichen. Mit spektakulären Sonderausstellungen wie „Mumien – Geheimnisse des Lebens“, „Die Staufer und Italien“, „Die Wittelsbacher am Rhein“ oder „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ ziehen die rem regelmäßig sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit auf sich. Doch nicht nur die Sonderausstellungen sind empfehlenswert, auch die eigene Sammlung überzeugt: In den Bereichen Archäologie, Weltkulturen und Fotografie zählen die rem zu den bedeutendsten Ausstellungshäusern in ganz Europa. Der Grundstein der hochkarätigen Sammlung wurde bereits im 18. Jahrhundert, im sogenannten ersten goldenen Zeitalter Mannheims, durch Kurfürst Carl Theodor gelegt.
 
Daneben sorgt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Vorträgen, Lesungen, Workshops oder themenbezogenen Großveranstaltungen für ein Bildungs- und Unterhaltungsangebot erster Güte und macht die rem zu einem kulturellen Hotspot mit überregionaler Strahlkraft.


 
 
AUSSTELLUNGEN
   
               










 
      Abenteuer Anden und Amazonas
Wilhelm Reiß‘ Südamerika Expedition in historischen Fotografien
 
02. September 2018 bis 20. Januar 2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Forum Internationale Photographie im Museum Zeughaus C5
 
Im Jahr 1868 brach der Mannheimer Vulkanologe Wilhelm Reiß (1838-1908) zu einer abenteuerlichen Expedition durch Südamerika auf. Seine achtjährige Reise führte ihn und seinen Kollegen Alphons Stübel durch Kolumbien, Ecuador, Peru und Brasilien. Reiß folgte dem Amazonas und bestieg als erster das rund 5900 Meter hohe Vulkanmassiv des Cotopaxi in Ecuador.

Erstmals zeigt die Ausstellung eine umfassende Auswahl an historischen Fotografien, die Wilhelm Reiß von seinen Reisen mitgebracht hat. Die kostbaren Aufnahmen zeigen die großen Städte, die reizvollsten Landschaften und spektakulärsten Naturschauspiele Südamerikas – darunter zahlreiche Dokumente der Zerstörung aus den Erdbeben-geplagten Ländern. Porträtaufnahmen der Bevölkerung bestechen durch die Herausarbeitung individueller Züge der dargestellten Menschen. Gezeigt werden rund 300 Albuminabzügen, deren charakteristischer sepiafarbener Grundton den Betrachter noch heute durch ihre präzise Tiefenschärfe begeistert. Ergänzt werden die Fotografien durch ebenfalls von der Expedition stammende ethnologische Objekte und Briefdokumente sowie Gemälde des ecuadorianischen Malers Rafael Troya (1845-1920).

Eine Sonderausstellung des Forum Internationale Photographie anlässlich des 150-jährigen Jubiläums von Reiß' Forschungsreise durch Südamerika.









 
  Ägypten – Land der Unsterblichkeit
Bis 31.12.2022
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
 
Die Ausstellung „Ägypten - Land der Unsterblichkeit“ öffnet dem Besucher die Pforten zur faszinierenden Welt der antiken Hochkultur am Nil. Die bis zu 6000 Jahre alten Exponate stehen im Mittelpunkt einer Schau, die mit eindrucksvollen Inszenierungen und Themenwelten einen kulturhistorischen Überblick in die Alltagswelt im Land der Pharaonen oder in die ganz eigenen Jenseitsvorstellungen gibt. Anhand  hochwertiger Originale zeigt die Ausstellung das Leben an den fruchtbaren Ufern des Nils in allen wichtigen Epochen des Alten Ägyptens: von den Anfängen im 4. Jahrtausend v. Chr. bis zur koptischen Zeit im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr.

Mitmachstationen runden die Ausstellung ab und machen sie vor allem auch für Kinder, Familien und Schulklassen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vom 11. November 2018 bis zum 10. Februar 2019 wird die Schau um die Kabinettausstellung „Steinh(h)art – Gefäße von ewiger Schönheit“ erweitert. Im Fokus steht hier altägyptische Gefäßkunst, die in ihrer Ästhetik und ihrem modernen Design bis heute fasziniert.

Hinweis: Im Juli und August ist die Ausstellung geschlossen.
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de





 
  Stein(h)art – Altägyptische Gefäße von ewiger Schönheit
11.11.2018 – 10.02.2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
 
Das Alte Ägypten ist berühmt für seine monumentalen Bauwerke, kolossalen Skulpturen oder kunstvollen Reliefs. Weniger bekannt, aber nicht minder faszinierend, sind Steingefäße, die aus besonders wertvollen und in ihrer ästhetischen Qualität herausragenden Materialien gearbeitet sind. Die Studioausstellung erweitert die Ausstellung „Ägypten - Land der Unsterblichkeit“ und widmet sich der altägyptischen Gefäßkunst, die in ihrer Ästhetik und in ihrem modernen Design bis heute fasziniert.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de









 
  Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co.
10.5.2018 – 10.3.2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
 
Werde Teil der Lebenswelt von Dino, Panda & Co. und begib dich in der Ausstellung „Einfach tierisch!“ auf eine außergewöhnliche Foto-Safari. Große Tierbilder mit spaßigen Szenen laden zu ungewöhnlichen Begegnungen ein: Füttere Dinosaurier, streichle Tiger und Leoparden, küsse einen Delphin oder rette ein Mammut. In jedes der fotorealistischen Bilder kannst du dich in verschiedenen Posen in Szene setzen. Mit dir werden die Fotos erst richtig vollständig und entfalten einen überraschenden 3D-Effekt. Deiner  Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob als Erinnerungsfoto für das Familienalbum oder als Post auf Facebook & Co. – deine Freunde werden Augen machen!
 
"Einfach tierisch!" nimmt dich mit auf eine spielerische Wissensreise durch die Welt der Tiere. Neben dem Fotospaß warten nicht nur spannende Informationen auf dich, sondern auch spannende Objekte wie der Schädel eines T-Rex oder das Skelett eines Flugsauriers.
 
Also, schnapp‘ dir deine Kamera und das tierische Abenteuer kann beginnen!
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de


















 
  Mumien – Geheimnisse des Lebens
16.09.2018 – 31.03.2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung markierte den Beginn des internationalen und interdisziplinären German-Mummy-Projekts. Die Mannheimer Mumien und erste Forschungsergebnisse dazu wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung  erstmals präsentiert, bevor sie auf Weltreise gingen. Nun, nach zwei Kontinenten, sieben Ländern und insgesamt rund drei Millionen Besuchern sind sie zurück in Mannheim und werden in der spektakulären Sonderausstellung „Mumien – Geheimnisse des Lebens“ mit neuesten Forschungsergebnissen und zahlreichen anderen Mumien aus Europa präsentiert.

Erleben Sie in der neuen Mumien-Ausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen eindrucksvolle Objekte, die Ihnen Mumien und Mumifizierung als weltweites Natur- und Kulturphänomen vorstellen – von der Ära der Dinosaurier über alte Hochkulturen bis in die heutigen Tage. Zusammen mit Erkenntnissen aus der Hightech-Forschung schlagen über 50 Tier- und Menschenmumien die Besucher in ihren Bann. Begegnen Sie weltberühmten Moorleichen, sehen sie die 1896 erstmals geröntgte Mumie und erfahren Sie Erstaunliches über einen Mordfall aus dem Alten Ägypten. Inszenierte Laborbereiche sowie eine Virtual-Reality-Station bieten Ihnen zudem faszinierende Einblicke in die Methodenwelt der modernen Mumienforschung.

www.mumien-mannheim.de
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.mumien-mannheim.de

    Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
 
In der Ausstellung „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“ laden die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Zeitreise von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter ein. Die Ausstellungsbesucher begeben sich auf eine spannende Zeitreise, die sie anhand außergewöhnlicher Originalfunde von der Steinzeit über die Bronze- und Eisenzeit sowie die Römerzeit bis ins frühe Mittelalter führt. Aufwändige Inszenierungen und Mitmachstationen lassen die Vergangenheit lebendig werden.

Die Ausstellung erzählt die „Versunkene Geschichte“, die archäologische Grabungen ans Tageslicht gebracht haben und verwandelt Archäologie in ein Abenteuer voller spannender Fragen und geheimnisvoller Rätsel. Die Besucher begegnen der faszinierenden Lebenswelt der frühen Menschen und stehen vor dem vielleicht ältesten Bogen der Welt. Weiter entdecken sie innovative Techniken der Metallverarbeitung, die in den drei Jahrtausenden v. Chr. Gesellschaften an Rhein und Neckar verändert haben und wandeln auf einer von Grabsteinen und Stelen flankierten Römerstraße, die in die römische Epoche überleitet. Exotische Handelsgüter zeigen am Ende des Rundgangs, wie stark die Region auch im frühen Mittelalter noch vom reichen römischen Erbe geprägt war.
Hinweis: Im Juli und August ist die Ausstellung geschlossen.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de

    MusikWelten
Bis 27.01.2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst C4,9
 
Musik dringt in alle Lebensbereiche ein, sie inspiriert und berührt unmittelbar und tief. Sie lässt uns lachen und weinen, sie lässt uns tanzen und Gemeinschaft erleben, beim Singen von Nationalhymnen ebenso wie beim Besuch von mitreißenden Pop-Konzerten. Die interaktive Ausstellung „MusikWelten“ schafft mit einer Fülle von einzigartigen Instrumenten und Objekten aus verschiedenen Epochen und Regionen einen sinnlichen Zugang zum Menschheitsphänomen Musik – von altamerikanischen Pfeifgefäßen über Feuertanzmasken aus Papua-Neuguinea bis hin zu einem kompletten analogen Tonstudio aus den 1980er Jahren. Die Ausstellung bietet aber nicht nur Wissenswertes rund um das Thema Musik, sondern macht sie mithilfe modernster Technik durch überraschende Hörerlebnisse und außergewöhnliche Inszenierungen hautnah erfahrbar. Musik aus Afrika, Indien, Fernost und Altamerika wird verständlicher, indem verwandte Klangerlebnisse in Rock, Pop und Klassik gegenübergestellt werden.
 
Aufgrund von Umbaumaßnahmen ist die Ausstellung vom 28. Januar 2019 bis voraussichtlich mindestens Ende 2020 geschlossen.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de










 
  Javagold - Pracht und Schönheit Indonesiens
15. September 2019 bis 13. April 2020
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5


Java - tiefe Regenwälder, gefährliche Vulkane und geheimnisvolle Tempel. Über 1000 Jahre lang war die indonesische Inselwelt Heimat mächtiger hinduistischer und buddhistischer Königreiche. Von deren längst vergangener Pracht und Kunstfertigkeit künden heute zeitlos schöne Schmuck- und Kultgegenstände, gefertigt aus jenem Material, das die Menschheit seit Jahrtausenden in den Bann zieht: Gold.
Die Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren mit der Ausstellung „Javagold“ rund 400 einzigartige Schätze, die sich zu einem faszinierenden Kaleidoskop der hinduistischen und buddhistischen Handwerkskunst vereinen. Die goldenen Meisterwerke, darunter Ringe, Arm- und Halsreifen sowie beeindruckende Diademe, waren häufig bestimmten Gruppen, Schichten oder Lebensphasen vorbehalten. Sie erzählen von einer Gesellschaft, in der Macht, religiöse Ansprüche und Schönheit durch Goldobjekte ausgedrückt und betont wurden. Stets haben diese filigran verzierten Kleinodien neben dekorativer auch rituelle oder soziale Funktionen, die sich an den abwechslungsreichen Motiven ablesen lassen. Ein Großteil der aus einer Privatsammlung stammenden Kostbarkeiten ist erstmals öffentlich zu sehen.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de 
















 
  Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan
10. März 2019 bis 16. Juni 2019
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5


Vor mehr als 4000 Jahren erlebte ein geheimnisvolles Königreich eine außerordentliche Blütezeit, das heute nahezu unbekannt ist – das historische Reich Margiana im Osten Turkmenistans. In dieser historischen Landschaft jenseits des kaspischen Meeres entstanden zeitgleich mit den großen Zivilisationen in Mesopotamien und dem Alten Ägypten gewaltige Stadtanlagen mit prachtvollen Palästen, Grabanlagen und Bewässerungssystemen. Die Handwerks- und Goldschmiedekunst zeichnete sich durch hohes technisches Können aus und weitverzweigte Handelsnetzwerke, die als Vorläufer der Seidenstraße bis nach China, Indien oder den Iran reichten, erlaubten rege Kontakte in die Ferne. Im Zentrum der Schau, die erstmalig außerhalb Turkmenistans umfassende Einblicke in dieses unbekannte Königreich bietet, stehen die sensationellen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und Forschungen in der ehemaligen Metropole Gonur Depe, die als eine der größten je entdeckten bronzezeitlichen Siedlungskomplexe gilt.

Die Ausstellung geht allerdings weit über eine rein archäologische Präsentation hinaus und kombiniert  die bedeutenden Funde mit hochkarätigen Fotografien von Herlinde Koelbl. Eigens für „Margiana“ hat die renommierte Fotografin faszinierende Aufnahmen eines Landes, seiner Bewohner, der ausgestellten Funde sowie eindrucksvoller Naturlandschaften und archäologischer Stätten geschaffen, die es in dieser Form bisher nicht gab. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Zusammenspiel aus überraschenden archäologischen Funden und herausragender Fotokunst.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de


















 
  Alles mit der Zeit. Eine Mitmachausstellung für kleine und große Zeitgeister
30.5.2019-2.2.2020
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

 
Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.

Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben. Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.
 
Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.rem-mannheim.de

  smart as photography – be an artist today!
Smartphone - Fotografie - Kunst

03.02. – 03.03.2019
ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen | Mannheim C4, 9 | 68159 Mannheim

Die Ausstellung “smart as photography – be an artist today!” in ZEPHYR – Raum für Fotografie spiegelt im Umgang der Künstler mit dem stets verfügbaren Apparat verschiedene Facetten der Smartphone-Fotografie wider. Dabei geht sie beispielsweise der Frage nach, wie sich Wertschätzung und Bedeutung des Einzelbildes durch die Bilderflut verändern.





 
















 
  Gaston Paris: Die unersättliche Kamera
23.3.2019 – 9.6.2019
Das Centre Pompidou Paris zu Gast in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Die Ausstellung ist der Auftakt zu einer Kooperation mit dem Centre Pompidou Paris, einem der weltweit bedeutendsten Museen für die Kunst des 20. Jahrhunderts. Gaston Paris (1905-1964) gehört zu den großen Figuren der Fotogeschichte. Gaston Paris ist der Geburtsname des Fotografen, kein Künstlername, was sein bevorzugtes Sujet – Paris – erwarten ließe. Als äußerst talentierter, fleißiger und viel publizierter Fotograf war er einer der populärsten Reporter im Paris der 1930 Jahre. Ob es sich um Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen oder Zuchthäuser, Stars der französischen Chanson-Szene oder verwirrte alte Frauen handelte – Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene.

Seine Bewunderung für das Kino spiegelt sich in seinen Bildern wider, die nicht selten wie perfekte Film-Stills wirken. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen, vor allem im legendären Magazin VU, für das er auch als hauptangestellter Fotograf arbeitete, schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem 2. Weltkrieg. Nach 1945 folgten Bildberichte aus den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich, bevor Gaston Paris weiter auf die Welt der Illusionen setzte und für das neue Genre der Fotoromane fotografierte, während die junge humanistische Fotografie die Aussöhnung nach der Erfahrung des Kriegs in der Poesie der Straße suchte. So geriet Gaston Paris in Vergessenheit.

Jetzt heben das Centre Pompidou und die Reiss-Engelhorn-Museen diesen vergessenen Schatz der Fotogeschichte und präsentieren erstmals eine große Ausstellung mit den Werken von Gaston Paris.
www.rem-mannheim.de
















 
  VORMWALD
14.4. -30.6.2019

Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR – Raum für Fotografie zu Gast im Museum Zeughaus C5
 
Drei Jahre nach dem Tod Gerhard Vorwalds werfen wir einen Blick auf das Werk eines Künstlers, der in Mannheim groß wurde, bevor er die Welt visuell aus den Angeln hob. Seine surrealen Bilderfindungen ließen die Betrachter im Kunstkontext wie in der Werbung staunen: Wie konnte das sein? Auf den Punkt brachte es Reinold Misselbeck in „Photographie des 20. Jahrhunderts“: "Vormwald machte sich einen Ruf als Pionier einer inszenierten Werbephotographie, die von surrealen Reizen inspiriert war. Der besondere Reiz der photographischen Umsetzung lag darin, dass physikalisch Unmögliches im Bild real aussah."

Vormwald vereinte seine unbedingte Lust am Neuen mit höchsten technischen Standards an sich selbst. Die Ausstellung zeigt seine frühe Street Photography, die großen Erfolge seiner Karriere und sprühend junge Beispiele aus seinen späten Jahren.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.zephyr-mannheim.de














 
  ANTANAS SUTKUS: KOSMOS
08.09.2019 – 26.01.2020

Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR – Raum für Fotografie zu Gast im Museum Zeughaus C5
 
Antanas Sutkus (*1939) ist eine Ausnahmegestalt der Fotografie. Antanas Sutkus´ Kunst gab den Bewohnern Litauens und deren Leben in der Zeit der sowjetischen Besetzung ein Gesicht, mit seinen Bildern wurde er zum Chronisten seiner Zeit. Vor allem in seinem Hauptwerk, „Menschen aus Litauen“, hielt er seine Landsleute seit den späten 1950er Jahren so eindrücklich fest, dass uns die Fotos bis heute ansprechen. Die Ausstellung KOSMOS zeigt seine Bilder, sie zeigt Straßen- und subtile Alltagsszenen, in denen sich die Menschen vollkommen natürlich bewegen: das ganz normale Leben, abseits aller Aufregungen. Es zeigt Junge und Alte, Kinder und Arbeiter, Künstler und Bauern, Stadt und Land, Moderne und Tradition, Abschied und Begegnung, Verkehr und Langeweile oder einfach nur den Regen.

Die Ausstellung wurde anlässlich der 100. Wiederkehr der Gründung Litauens von November 2018 bis Januar 2019 in der Nationalgalerie Vilnius gezeigt. Zur Ausstellung erscheint bei Steidl das Buch Antanas Sutkus: Planet Lithuania.
 
Di – So, 11 – 18 Uhr,
auch an Feiertagen geöffnet,
außer 24. und 31.12.
Informationen: Tel 0621 – 293 31 50
www.zephyr-mannheim.de

 
 

Öffnungszeiten:

  • Di bis So / 11-18 Uhr
  • auch an Feiertagen geöffnetaußer 24.12. 31.12  und
Das literaturforum Schillerhaus kann dienstags bis freitags von Gruppen mit Voranmeldung besichtigt werden. Für Einzelbesucher ist das Haus bis auf weiteres geschlossen.

Führungsbuchungen:

buchungen.rem@mannheim.de
Tel: 0621-293.3771
 
 
   
 
                              
 

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Ihre Adresse: 
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