Konradsburg // Impressionen

Die alternative Beherbergung mit Blick auf den...

 
 
Inmitten einer einmaligen Kulturlandschaft, unweit der Konradsburg, am Ausgang des Selketals
liegt die Herberge am Naturschutzgebiet Friedrichshohenberg.

 
In der Umgebung eines historischen Forsthauses im neuen Gewand, bietet sich eine abwechslungsreiche Vielfalt mit Bauerngarten, Weiher, historischem Backhaus und Schwarzer Küche.  Die ländliche Idylle vervollständigen alte Haustierrassen wie Schafe, Ziegen,
Kühe, Pferde
und Esel.
In den liebevoll restaurierten Innenräumen der historischen Dreiflügelanlage stehen verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Angebot reicht von 2 und 3 - Bettzimmern bis hin zum Schlafsaal mit 6, 12 oder 14 Betten. Eine moderne Gästeküche und ein historisches Backhaus laden zum Mitmachen ein.


 
Freitags ist Hoftag an der Herberge: (13 bis 17 Uhr)
 
Regionale Produkte, Hausgemachtes und lokale Spezialitäten werden zum Verkauf angeboten. Wandern Sie bei uns auf Schusters Rappen oder fahren Sie mit dem Rad ins Selketal und die Harzregion. Genießen Sie Natur und Kultur pur.

Preis pro Übernachtung ab 13,50 € im Mehrbettzimmer ohne Bettwäsche (5,00 € optional, kann auch mitgebracht werden)

im Zweibettzimmer ab 20,50 € inklusive Bettwäsche

* Frühstück 7,50 € pro Person
 
* Gästeküchennutzung, Grillplatz und Backhaus auf Anfrage
 
* Kinder-, Jugend- und Gruppenreisen auf Anfrage

Angebote des Hauses

Frühstück:

 
Auf Wunsch reichen wir Ihnen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in unserer Gaststube mit Produkten des Hofes. Die Frühstückszeiten werden bei uns individuell geregelt. Sagen Sie uns einfach, zu welcher Uhrzeit Sie frühstücken möchten.
Preis pro Pers. 7,50-€ Kinder 4,-€.
 
Hofeigene Produkte wie Wurst, Eier, Marmelade und Säfte bekommen Sie bei uns im Hofladen.
 
Zutritt zu den Tierunterkünften und den Garten:
Natürlich können unsere Gäste auch bei uns im Stall und im Garten mithelfen, bitte beachten Sie die Ruhezeiten.

Nach Absprache:
 
geführte Wanderungen
Kindererlebnisprogramm
Backen im Backhaus
Einkaufsservice vor der Anreise oder während Ihres Aufenthaltes bei uns
auf Wunsch können wir Ihnen auch Getränke zur Verfügung stellen
 
Reinigungsservice während Ihres Aufenthaltes bei uns auf Absprache


 
MOBILITÄT - AUF GRÜNEN WEGEN IN DIE ZUKUNFT!
 
Naturräume entdecken und erfahren - Das Forsthaus Friedrichshohenberg
 
Seit Menschengedenken bedienten sich die Bewohner des lieblichen Harzvorlandes ihrer reichen Natur, lebten in, mit und weitgehend auch von ihr. So ist z. B. der nordöstliche Harzrand, das Gebiet um die Stadt Ermsleben mit dem Flüsschen Selke noch heute von Landwirtschaft und Handwerk geprägt. Zur Erntezeit liegen Schwaden von Majoran und Thymian in der Luft, Heil- und Gewürzpflanzen, die hier angebaut werden.
 
Über dem Ort, auf einem Bergsporn, thront die Konradsburg, eine ehemalige Benediktinerabtei, später Kloster und preußische Staatsdomäne. Heute gehört die Konradsburg mit ihrer wertvollen Krypta zur Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt, und Touristen und Tagesgäste besuchen die Anlage mit Brunnenhaus, mit Gutshaus und Kräutergarten und natürlich die Klosterkirche und Krypta. Ein Blick zum westlichen Waldrand führt sie von hier aus direkt zum Forsthaus Friedrichshohenberg, nur ca. 1000 Meter entfernt, einer dreiflügeligen Anlage aus dem 18. Jh. mit Taubenturm, Bauerngarten, Backhaus, Weiher und Schäferhaus. Seltene Haustierrassen, die hier gehalten werden, verleihen dem Forsthaus darüber hinaus seinen besonderen Charakter.
 


Die umgebenden Wälder und Wiesen auf dem Hohenberg wurden bereits 1543 als Eigentum des damaligen Klosters Konradsburg benannt. Die erste urkundliche Erwähnung eines festen Hauses findet sich im Jahre 1655. Seit 1749 wurde der Forst mitsamt dem Gebäude zum „Königlichen Oberförster Etablissement“ und das Gebiet rundherum zur Würdigung des Landesherren in „Friedrichshohenberg“ umbenannt. 1834 erwarb Amtsrat Johann Christian Degener das Anwesen mit den umliegenden Flächen und nutzte es zur Viehzucht.
 
Mit der Bodenreform wurde das Forsthaus Sitz eines Neubauernhofes, bevor es Ende der 80er Jahre an das Volkseigene Gut Reinstedt überging, mit dem Ziel, einen Reiterhof mit Ferienheim zu errichten. Nach der Wende wurde das Volkseigene Gut abgewickelt, und das Forsthaus ging in den Besitz der Treuhand über. Begonnene Baumaßnahmen wurden gestoppt, über einen Zeitraum von sechs Jahren verschlechterte sich der bauliche Zustand sichtlich. 1992 wurde der Forst zum Naturschutzgebiet erklärt und damit verbesserte sich auch die Situation für das brach liegende Forsthaus.
 
Der Förderkreis Konradsburg e. V. erwarb schließlich im Jahre 1996 das, was vom Forsthaus noch übrig geblieben war. Der Verein von der benachbarten Konradsburg hatte es sich zum Ziel gesetzt, die historische Bausubstanz zu erhalten sowie die Dreiflügelwirtschaftsanlage mit Backhaus und Taubenturm wiederherzustellen.
 


Treffpunkt für Jung und Alt
 

Die Natur, die Erlebnislandschaft am Forsthaus Friedrichshohenberg führt Gäste über alte Pfade auf  neue Wege, lässt Sie teilhaben an den Umbrüchen und Entwicklungen. Das Areal mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet am Selketal empfiehlt sich so als idealer Ausgangspunkt für unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.
 
Ein Netz von Wanderwegen führt zur Konradsburg, zur Endorfer Turmwindmühle, zum englischen Landschaftspark Degenershausen und zur Burg Falkenstein. Günstig ist die Anbindung der Herberge am Friedrichshohenberg an den europäischen Radwanderweg R 1, den Europawanderweg E 11 (Nordsee-Masuren), den Harzrundweg und den St. Jakobus Pilgerweg (Berlin - Santiago de Compostela).
 
In den liebevoll restaurierten Innenräumen des Forsthauses stehen verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Angebot reicht von 2- und 3-Bettzimmern bis hin zum Schlafsaal mit sechs, 12 oder 14 Betten. Eine moderne Gästeküche und ein historisches Backhaus laden zum Mitmachen ein.
 
Regelmäßig schlagen Jugendliche, Kinder und Schulklassen hier ihre Zelte auf. Junge Leute aus Deutschland, Tschechien, Polen oder Bulgarien und anderen Ländern fanden schon für kurze Zeit ein Zuhause. Und es wird feste gefeiert, Frühlingsfest, Brotfest, Kartoffelfest … Jeden Freitag pilgern Besucher aus Nah und Fern zum Hoftag auf das Gelände.
 


Naturerlebnis Friedrichshohenberg
 

In unserer modernen Kulturlandschaft ist eine Abnahme der genetischen Vielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt zu verzeichnen. Deshalb wurde die Erhaltung von seltenen Trockenrasenflächen, heimischer Orchideen und Genreserven alter Haustierrassen zu einer wichtigen Aufgabe. Beim Erhalten und Beleben der historisch gewachsenen Kulturlandschaft spielt die Landwirtschaft am Forsthaus Friedrichshohenberg eine wesentliche Rolle. Unsere Aktivitäten in dieser Richtung begannen mit der Haltung eines Schafes und zweier Ziegen.
 
Inzwischen kann man an unserem Forsthaus (Herberge) am Friedrichshohenberg eine Vielfalt alter und teils vom Aussterben bedrohter Haustierrassen erleben. Da gibt es rauhwollige Pommersche Landschafe (schwarze Schafe), braune Harzziegen, braune Harzkühe (Harzer Rotes Höhenvieh) und ein Gespann mit altmärkischen Kaltblütern. Kaninchen, Hauskatzen und Deutsche Reichshühner (eine der ältesten deutschen Hühnerrassen, gestiftet vom örtlichen Geflügelzüchterverein) vervollständigen den tierischen Bestand. Konrad, der Riesenesel, ist der beste Freund der Kinder. Die Schafe, Ziegen und Kühe werden zur Landschafts- und Streuobstwiesenpflege eingesetzt.
 
Im November 2012 konnte mit dem Regionalverband Harz e. V. ein weiteres naturnahes Projekt am Forsthaus Friedrichshohenberg initiiert und verwirklicht werden. Eine Vogelerlebnisstation weist auf die Vielfalt der heimischen Vogelarten hin. Vier Schautafeln informieren den Besucher anschaulich über die im Umkreis lebenden Vogelarten.
 
Ein Quiz weckt die Neugier und den Entdeckergeist und so werden u. a. Erscheinungsbild, Verbreitung und Lebensraum von Rauch- und Mehlschwalben, des Neuntöters, Wendehalses und der Schleiereule auf spielerische Art und Weise gezeigt.

Ein „Königliches Oberförster-Etablissement“, das Forsthaus Friedrichshohenberg bei Ermsleben
 

 
Vom Heidenreiterhaus zum ökologischen Zentrum
 
Der Forst, nach dem das Anwesen benannt ist, der Friedrichshohenberg, erhielt seinen heutigen Namen zu Ehren des preußischen Königs Friedrich II. Vor dem „Hohenberg“ benannt, gehörte zunächst zu den Liegenschaften des Klosters Konradsburg.
 
In den Annalen finden wir verzeichnet
 
1534    dass der Hohenberg vom Bistum Halberstadt als Lehnsgut an den Kanzler des Erzbischof Albrecht und an die Herren von Hoym gegeben wird.
 
1655    In diesem Jahr wird ein Eintrag im Taufregister St. Andreas (Sinsleben, heute Ortsteil von Ermsleben) vorgenommen, der „des Holzförsters Tochter“ erwähnt.
 
1684    Ebenda wird „Andreas Schade Hoymscher Holzförster zu Ermsleben“ genannt.
 
1712    Preußen kauft den Herren von Hoym die Lehensrechte ab. In das Taufregister St. Sixtus (Ermsleben) wird „Johannes Schade Königlich Preußischer Holzförster“ eingetragen.
 
1727    Nach dem Tode des „Heidenreiters“ Johannes Schade, wird dessen Stelle ausgeschrieben,
„ ... der weitläufige Forst mit seinen vielen Grenzen bedarf unvermeidlich einer genauen fleißigen Aufsicht mit einem tüchtigen, fleißigen und unverdrossenen Menschen.“
 
1731    Aus diesem Jahr stammt eine Akte der Heydereyther Wohnung, „ ... nachdem anno 1728/29 dieses königliche Heydereyther-Hauß renoviert und die Scheuer nebst Ställen eingebaut worden ...“ Dies kann als erster, bisher bekannter urkundlicher Hinweis auf das Forsthaus Friedrichshohenberg angesehen werden. Dessen Ursprung reicht damit zumindest in die ersten Jahre des 18. Jahrhunderts zurück.
 
1749    wird das „Inventarium des königlichen Forsthauses“ erstellt.
 
1833    Findet eine Wertermittlung für das „königliche Oberförster-Etablissement“, das
 
1834    mit dem 75. Gebot bei der Versteigerung des Forstes Friedrichshohenberg an den Leipziger Amtsrat Dr. Degener geht, statt.
 
In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Forsthaus an das Rittergut Wendenburg verkauft.
 
1946    Im Zuge der Bodenreform wird hier eine Neubauernwirtschaft mit ca. 20 ha Land eingerichtet. Nach 1960 wohnen hier wechselnde Mieter.
 
1990    Ist das Forsthaus Friedrichshohenberg im Besitz des Volkseigenen Gutes Reinstedt. Mitten in dem geplanten Ausbau zum Reiterhof fällt das Grundstück an die Treuhandgesellschaft. Der Abbruch der Instandsetzung hat zur Folge, dass das Dach und Fachwerk des Hauptgebäudes bis 1997 offen bleiben.
 
1996    Erst in diesem Jahr gibt die Treuhandliegenschaftsgesellschaft den Bau zum Verkauf an den Förderkreis Konradsburg e. V. frei, der es mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt erwirbt.
 
1997    Die Sicherung und Instandsetzung des Forsthauses wird in Angriff genommen. Das Land Sachsen-Anhalt fördert den Aufbau eines Ökologischen Zentrums.
 
seit 1999 wird das Forsthaus zur Jugendbegegnungsstätte ausgebaut.
 
Das Forsthaus Friedrichshohenberg steht für ein Projekt naturverbundenen Lebens und Arbeitens. „Einfach Leben“ – Besinnung auf das Wesentliche, Lebenswerte, Tätigsein und Besinnung, Aktivität und Ruhe im Einklang mit Natur und Landschaft sind die Sinnstellung des Projekts. Im eigenen Backhaus gebackenes Sauerteigbrot, Kräuter, Früchte und Gemüse aus dem Bauerngarten, selbst erzeugte Säfte und andere Obstprodukte, die ökologisch ausgerichtete Herberge. Bäuerliche Handwerks- und Hauswirtschaftstechniken werden praktiziert, zum Zuschauen und Mitmachen.
 

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