Granatium Radenthein // Impressionen

Granatium: Auf den Spuren des Granat-Edelstein...

Granatium Radenthein

 

                     

 


Eine wildromantische Schlucht, eine spektakuläre Ausstellung, ein mystischer Stollen mit vielen Überraschungen und eine Schürfstelle, an der jeder kleine feine Edelsteine entdecken kann. Das alles bietet das Granatium in Radenthein. Der seit Jahrtausenden begehrte Stein ist hier zu Hause und ragt an vielen Ecken aus dem Fels.
 



In Radenthein liegen die Edelsteine direkt neben der Straße. Was wie eine maßlose Übertreibung klingt, das ist tatsächlich wahr. Denn hier in der Kärntner Kleinstadt im Biosphärenpark Nockberge unweit des Millstätter Sees stößt man wenige Schritte vom Ortszentrum entfernt auf meterlange Granatadern im Fels. Das erkennen freilich nur Experten, denn auf den ersten Blick wirkt der Granat unscheinbar. Seine ganze Pracht und den Eleganz erhält er erst durch sorgfältiges Schleifen. Jahrelang wurde hier im Umfeld des Kaningbachs Granat abgebaut und zur Bearbeitung in böhmische Schleifereien gebracht, die er dann verführerisch funkelnd als Böhmischer Granat verließ. Im Jahr 1909 wurden die Stollen am Laufenberg geschlossen und um den Radentheiner Granat wurde es still.
 
Im Mai 2008 feierte er eine ungewöhnliche wie stilvolle Renaissance: Das Granatium in Radenthein eröffnete seine Pforten. Es ist eine faszinierende Erlebniswelt rund um den „Stein der Liebe und Leidenschaft“, wie man den Granat auch getauft hat, entstanden.

Blutstropfen Christi und heiß geliebter Edelstein
 
Man spaziert vom Zentrum Radenthein in nur wenigen Minuten zum Granatium und taucht in die faszinierende Welt des Granats ein. Man erfährt Wissenswertes über die Mineralogie des begehrten Edelsteins, seine Historie und seine vielfältigen Bedeutungen als Schmuckstück, als Heilmittel bei allerlei Beschwerden und den Abbau. Die vielen Mythen um den Granat sind zwar nicht erwiesen aber allemal spannend. Im Mittelalter hieß man ihn den „Karfunkelstein“ und auch den „Blutstropfen Christi“, was wohl an der auftretenden tiefroten Färbung gelegen haben dürfte. Natürlich geht es im Granatium auch um den Abbau des begehrten Edelsteins. Davon kann man sich dann in der nächsten Station der Erlebniswelt ein sehr reales Bild machen. Denn dann durchwandert man den 300 m langen Stollen. Mystisch und geheimnisvoll.

 


Im Granatium kann jeder schürfen und schleifen
 
Der Rundgang durch den Stollen endet schließlich wieder am Tageslicht und schließt direkt an eine Station an, die für Jung und Alt besonders reizvoll ist. Hier am Schürfgelände kann man eigenhändig die kleinen feinen Edelsteine aus dem Fels klopfen, bearbeiten und dann entweder eigenhändig schleifen oder von einem Experten bearbeiten lassen, bis er herrlich funkelt und glänzt.

 
Anschließend verbindet sich die Begegnung mit dem Granat mit einem fast genauso spektakulären Naturerlebnis. Sanft bergauf geht es dem Bachlauf entlang zum idyllischen „Blauen Tumpf“. Nach wenigen Minuten endet der Spaziergang an einem Rastplatz mit Ruhebänken und einem eindrucksvollen Blick auf die enge Schlucht.
 
Das Granatium ist ein ungewöhnliches und faszinierendes Ausflugsziel für Jung und Alt, für geologisch Interessierte genauso wie für Gruppen, Vereine und Familien, für die es auch attraktive Eintrittspreise und Arrangements mit geführten Besichtigungen gibt. Gerade das gemeinsame Schürfen ist ein unterhaltsames Erlebnis und die perfekte Ergänzung zum vielfältigen Informationsangebot im Granatium.
 

                          

 

                                     


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